Interview mit Radiša Barbul

Romanistan: Interview mit Radiša Barbul

Amateurschauspieler und Künstler Radiša, ein aus Serbien stammender Roma, begann seine Theaterkarriere bereits 1971 in Vojvodina (Serbien).
Seine erste Auszeichnung als drittbester Schauspieler bekam er 1971, neben 400 Konkurrenten, bei einem großen Theaterfestival. Seit 2003 wohnt er in Wien und war bereits 2004 im Theaterprojekt des Minderheitenradios zum Thema „Liebesforschung“ tätig. Sein nächstes Projekt war historisch-intellektueller konzipiert, wobei man eng mit einigen Romavereinen zusammengearbeitet hat. Bei beiden Projekten führte Tina Leisch Regie. Er musste sein ganzes Leben mit der Diskriminierung gegenüber Roma kämpfen und hat Rassismus oft an eigener Haut erlebt. Auch wenn er Erfolge gefeiert hat, wurde ihm seine Herkunft als Roma immer wieder vor Augen gehalten. Eines der aktuellen, angestrebten Projekte ist ein Dokumentarfilm, der für die nächsten Jahre geplant ist. Ziel ist es vor allem, die Kultur der Roma im Theater darzustellen und das Interesse von Romakindern zu wecken, um diesen ein Ziel im Leben zu geben, weitab von der von Alkohol und Drogen beherrschten Straßenszene.
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